Kablower Weg 89, 12526 Berlin | +49 (0)30 – 76 88 9000 | info@beautytechnik.de

NISV – WAS IST DAS?

Die NiSV ist eine Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen – kurz: NiSV.

Um Kundinnen vor Schäden und Kosmetikerinnen vor Klagen zu schützen, trat am 01.01.2021 die „Verordnung zum Schutz gegen die nichtionisierende Strahlung bei der Anwendung am Menschen“ (NiSV) in Kraft.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) ist für die Verordnung verantwortlich und gibt die Zuständigkeiten an die einzelnen Institutionen der jeweiligen Bundesländer ab.

Die Verordnung besagt unter anderem, dass bis zum 31.12.2022 ein erfolgreich absolvierter Fachkundenachweis durch spezielle NiSV Schulungen erforderlich ist, um bestimmte Geräte weiter für kosmetische Behandlungen nutzen zu dürfen.

Ab dem 01.01.2023 dürfen Geräte, die unter die NiSV fallen, nicht mehr ohne Fachkundenachweis betrieben werden.

WELCHE PERSONEN / ANBIETER BETRIFFT ES?

Ab 2021 ALLE Anbieter, die gewerblich die entsprechenden Geräte benutzen und die kein medizinisches Studium haben (Ärzte). Also vom Quereinsteiger über langjährige Fachkosmetiker/innen bis hin zu Heilpraktiker/innen.

Bisher durften diese Geräte mehr oder weniger von allen Personen ohne besondere Qualifikation angeboten werden, obwohl die damit verbundenen Gesundheitsrisiken für Menschen erheblich sein können.

WELCHE GERÄTE BETRIFFT ES?

Im Grunde betrifft es alle Geräte die Energie in oder auf die Haut strahlen (Licht, Radiowellen, Ultraschall, Strom, usw.).

Dazu gehören z.B. Laser, IPL/SHR-Geräte oder andere optische Strahlungen, Ultraschallanwendungen, Radiofrequenz, sowie Anwendungen mit Magnetfeldern und weiteren hochfrequenten elektromagnetischen Feldern.

Dennoch gibt es Geräte, die unter den vorgegebene Leistungswert liegen und somit nicht von der NiSV Verordnung betroffen sind – diese sind „NiSV frei“.

Ob das eigene Gerät von der NiSV Regel betroffen ist, kann man zum einen über den jeweiligen Hersteller des Gerätes herausfinden, über die Bedienungsanleitung oder auch über ein Gutachten, welches man anfordern bzw. beauftragen kann, z.B. bei der Deutsche Gesellschaft für EU-Konformität (DEGEUK) e.V.